Kölner Immobilienbörse: Seminar Immobilienbewertung 2016

Kompakt-Seminar „Immobilienbewertung“ der Kölner Immobilienbörse 2016

Kölner Immobilienbörse Seminar Immobilienbewertung 2016 KölnDie Kölner Immobilienbörse hat das Seminar „Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken“ in der Immobilienbewertung am 13. und 14. Mai 2016 in Brühl durchgeführt. Die Teilnehmer wurden an beiden Tagen in die Grundlagen der professionellen Wertermittlung durch den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen Dr. Haack eingeführt. Die Seminarteilnehmer der Kölner Immobilienbörse können nun mit professionellerem Blick die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken in Köln und Umgebung durchführen.

Zunächst stand die Definition des Verkehrswertes nach Immobilienwertermittlungs-verordnung (ImmoWertV) im Vordergrund. Anschließend wurden Grundlagen des Bodenwerts und der Bodenwertermittlung vermittelt. Die drei Wertermittlungsverfahren nach ImmoWertV (Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren und Ertragswertverfahren) standen im Mittelpunkt des Seminars. Der Lernerfolg wurde anhand eines abschließendes Tests überprüft.

Immobilienbewertung nach ImmowertV

Die Teilnehmer lernten, dass sich pragmatisch die Definition des Verkehrswerts wie folgt auslegen lässt: Der Verkehrswert ist der Preis, der am Wertermittlungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Qualität des Grundstücks am wahrscheinlichsten zu erzielen wäre. Dabei muss der tatsächliche Preis auf dem Grundstücksmarkt keinesfalls dem Verkehrswert entsprechen. Der Wertermittlung sind die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt am Wertermittlungsstichtag (§ 3 ImmoWertV) und der Grundstückszustand am Qualitätsstichtag (§ 4 ImmoWertV) zugrunde zu legen.

Bodenwert

Für den Bodenwert lässt sich keine gesetzliche Definition feststellen. Es werden in der ImmoWertV sowie den aktuellen Wertermittlungsrichtlinien (z.B. BRW-RL, VW-RL, SW-RL und EW-RL) lediglich Einflussgrößen und Vorgehensweisen bei der Ermittlung beschrieben. Der Bodenwert wird in der Regel jedoch wie folgt verstanden: Anteil des Grund und Bodens am Verkehrswert unter Berücksichtigung des Entwicklungszustands sowie der allgemeinen Grundstücksmerkmale, jedoch meistens ohne Berücksichtigung der baulichen Anlagen (Wert des reinen Grundstücks).

Vergleichswertverfahren

Neben der Bodenwertermittlung kann das Vergleichswertverfahren natürlich auch für bebaute Grundstücke zum Einsatz kommen. Die Vorschriften des § 15 Abs. 2 ImmoWertV besagen, dass bei bebauten Grundstücken neben oder anstelle von Vergleichspreisen zur Ermittlung des Vergleichswerts auch geeignete Vergleichsfaktoren herangezogen werden können. Der Vergleichswert ergibt sich dann durch Vervielfachung des jährlichen Ertrags oder der sonstigen Bezugseinheit des zu bewertenden Grundstücks mit dem Vergleichsfaktor. Vergleichsfaktoren sind geeignet, wenn die Grundstücksmerkmale der Ihnen zugrunde gelegten Grundstücke hinreichend mit denen des zu bewertenden Grundstücks übereinstimmen.

Sachwertverfahren

Die Ermittlung des Sachwerts ist in den Vorschriften der §§ 21 bis 23 ImmoWertV sowie der Sachwertrichtlinie (SW-RL) geregelt. Dem Verfahren liegt der Gedanke zugrunde, dass ein Marktteilnehmer bei seiner Preisvorstellung kalkuliert, wie viel für Boden sowie Errichtung des Gebäudes im aktuellen Zustand aufzuwenden wäre. Es handelt sich folglich um Überlegungen, die sich an Baukosten orientieren. Der Sachwert des zu bewertenden Grundstücks wird folglich aus dem Sachwert der nutzbaren baulichen Anlagen sowie dem Bodenwert ermittelt. Der Sachwert der baulichen Anlagen ist aus Herstellungskosten (für Neubauobjekte) unter Berücksichtigung der Alterswertminderung zu ermitteln. Zusätzlich gilt es den Sachwert der baulichen Außenanlagen sowie der sonstigen Anlagen zu ermitteln. Mit Berücksichtigung der Marktlage (Übergang vom Baukostenmarkt auf den Immobilienmarkt) wird der Sachwert entsprechend angepasst. Abschließend gilt es die besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale (z.B. Wertminderung wegen Unterhaltungsrückständen und Schäden) zu berücksichtigen.

Ertragswertverfahren

Die Ermittlung des Ertragswerts ist in den Vorschriften der §§ 17 bis 20 ImmoWertV sowie der Ertragswertrichtlinie (EW-RL) geregelt. Dem Verfahren liegt der Gedanke zugrunde, dass ein Marktteilnehmer bei seiner Preisvorstellung kalkuliert, wie viel Ertrag aus dem jeweiligen Objekt erzielt werden kann. Es handelt sich folglich um Überlegungen, die sich an Renditen orientieren. Im Ertragswertverfahren wird der Ertragswert auf der Grundlage marktüblich erzielbarer Erträge ermittelt.

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Gutachterausschuss Bonn legt Grundstücksmarktbericht 2016 vor

Gutachterausschuss Bonn legt Grundstücksmarktbericht 2016 vor

Gutachterausschuss Bonn legt Grundstücksmarktbericht 2016 vor

Gutachterausschuss Bonn stellt Grundstücksmarktbericht 2016 vor

Wer in Bonn eine Immobilie kaufen, verkaufen oder bewerten möchte braucht vielfältige Informationen über den lokalen Grundstücksmarkt. Der Gutachterausschuss der Stadt Bonn hat nun den neuen Grundstücksmarktbericht zum Stichtag 01. Januar 2016 veröffentlicht. Der Marktbericht stellt eine wichtige und umfassende Informationsquelle für alle am Bonner Grundstücksmarkt Interessierten dar. Der Gutachterausschuss analysierte dafür alle relevanten Daten und Informationen aus den Kaufverträgen 2015 nach statistischen Gesichtspunkten.

Aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht gehen viele neue Rekorde hervor. So ist das Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent gestiegen – trotz geringerer Anzahl von Kaufverträgen. Dieser Umstand bildet sich auch im Liegenschaftszinssatz ab, welcher z.B. bei vermieteten Eigentumswohnungnen um rekordverdächtige 0,5 Prozent gesunken ist. Das geringe Angebot an Wohnungen, Häusern und unbebauten Grundstücken in Bonn führt in Kombination zum derzeitigen Zinstief zur Explosion der Kaufpreise. Die Nachfrage, eine Immobilie in Bonn zu kaufen, ist ungebrochen groß. Neben dem Wohnungsmarkt wurden auch auf dem Büromarkt in Bonn im Jahr 2015 die höchsten Umsätze in Höhe von 448 Millionen Euro erzielt.

Lage und Bodenrichtwert

Der Wert einer Immobilie hängt von vielen Faktoren ab, welche im Grundstücksmarktbericht 2016 teilweise auch berücksichtigt werden. So sind unter anderem die Lage und der Zustand einer Wohnung, Hauses oder Geschäftshauses entscheidend für den Marktwert. Gute Wohnlagen findet man beispielsweise in Buschdorf oder Duisdorf, während sehr gute Wohnlagen in der Südstadt, Venusberg/Ippendorf oder am Rhein zu finden sind. Laut Angaben des Gutachterausschusses lag der Bodenrichtwert bei Neubau eines Ein- oder Zweifamilienhaus in einfachen Wohnlagen bei 320 EUR/m2 und in guten Wohnlagen bei 455 EUR/m2, für Geschosswohnungsbau lag der Bodenrichtwert im Durchschnitt bei 465 EUR/m2. Für Gewerbeflächen wurden im Durchschnitt 115 EUR/m2 Bodenrichtwert festgelegt. Es handelt sich hierbei jedoch um Durschnittswerte. Je nach Lage kann das Preisniveau deutlich davon abweichen. Für die Beurteilung eines Einzelfalles wird daher empfohlen, eine Einzelauskunft aus der Bodenrichtwertkarte einzuholen. Diese ist für Bonn kostenlos erhältlich unter

http://www.boris.nrw.de/

Gutachteraussschuss stellt Wertsteigerung fest

Besonders eng ist es in Bonn auf dem Markt für Wohn- und Teileigentum. Es gibt kaum noch Objekte zum Kauf. Damit verbunden konnte der stärkste Rückgang der Kauffallzahlen bei Wohnungs-und Teileigentum mit rd. -23 Prozent verzeichnet werden. Die 50-70 Jahre alten Eigentumswohnungen erlebten damit die größte Wertsteigerung. Der Kaufpreis lag durchschnittlich bei rd. 1.700 EUR/m2 und so ca. 16 Prozent über dem Wert von 2014. Bei den 5-30 Jahre alten Wohnungen verzeichnete der Gutachterausschuss eine Preissteigerung von rd. 3 Prozent.

Immobilienbewertung in Bonn

Das Sachverständigenbüro Dr. Haack erstellt auch auf Basis der Grundstücksmarktberichts des Gutachterausschusses der Stadt Bonn ein rechtsgültiges und belastbares Verkehrswertgutachten. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ihre Immobilie in Bonn nach höchsten Ansprüchen bewertet haben möchten.

Mehr Informationen zur Immobilienbewertung in Bonn

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Lehrauftrag „Immobilienmanagement“

Lehrauftrag „Immobilienmanagement“ an der Uni Hannover

Lehrauftrag Modul Immobilienmanagement an der Uni Hannover Dr. Björn Haack hat an der Leibniz Universität Hannover für das Semester 2016/2017 einen Lehrauftrag für das Modul „Immobilienmanagement“ erhalten. Die Studierenden lernen wesentliche Grundlagen des Grundstücks- und lmmobilienmarktes und die gängigen Verfahren zur Ermittlung des Verkehrswertes bebauter und unbebauter Grundstücke kennen (Immobilienbewertung). Die sachverständige Anwendung der Bewertungsverfahren wird in der Übung praxisnah vertieft. Der Service des Sachverständigenbüros Haack zur Immobilienbewertung in Köln, Bonn, Rheinbach und Umgebung steht weiterhin in vollem Umfang zu Ihrer Verfügung.

lnhalt des Moduls: Die Vorlesung führt zunächst in die Grundlagen der Immobilienbewertung ein. Als zentrale Begriffe, Zusammenhänge und Organisationsstrukturen werden behandelt: Bodenrente, Bodenwert, Verkehrswert, Bodenpreis sowie die Wirkungsmechanismen des Grundstücksmarktes, Gutachterausschüsse, Kaufpreissammlungen, Bodenrichtwerte.

Weiterhin werden die methodischen Grundlagen und Verfahren der Wertermittlung vorgestellt: Finanzmathematische Grundlagen, Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren inkl. Liquidationsverfahren, Sachwertverfahren, Kalkulationsverfahren sowie Anwendungen statistischer Methoden in der Grundstückswertermittlung, Wertermittlung in besonderen Fällen wie z. B. Bewertung von Rechten und Belastungen, die Bewertung im Rahmen der Umlegung oder Enteignung.

Die Vorlesung umfasst auch die internationalen Verfahren. lm Rahmen der Übung werden die vorgestellten Methoden und Verfahren zur Immobilienbewertung auf unterschiedliche Bewertungsobjekte angewendet.

Eine detaillierte Themenliste kann hier eingesehen werden.

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Katasteramt Bonn umbenannt

Katasteramt Bonn unter neuem Namen

Bonn Stadthaus Amt Geoinformation Katasteramt

by Leit, CC BY-SA 4.0

Das Kataster- und Vermessungsamt der Stadt Bonn hat sich in „Amt für Bodenmanagement und Geoinformation“ umbenannt. Mit der Umbenennung vollzieht die Stadt Bonn die Anpassung an die gewandelten Aufgabenfelder, welche sich bereits vor Jahren verändert haben. Laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung Bonn konnte das breite Aufgabenspektrum rund um Boden und Grundstück nicht mehr durch die traditionelle Amtsbezeichnung repräsentiert werden. Die klassischen Kataster- und Vermessungsaufgaben sowie der sich rasant entwickelnde Bereich der raumbezogenen Datenverarbeitung wird nun wesentlich präziser mit dem Oberbegriff „Geoinformation“ abgebildet.
 
Zu den Kernaufgaben des „Amts für Bodenmanagement und Geoinformation“ zählen:

  • Führung des Liegenschaftskatasters
  • kommunale Vermessung

 
Darüber hinaus werden die Aufgaben der Stadtkartographie, sowie auch viele Aufgaben des Bodenrechts und des Bodenmanagements im Amt wahrgenommen. Hier sind insbesondere die verbindliche Bauleitplanung, Planfeststellungsverfahren, städtebauliche Verträge, bodenbezogene Verwaltungsvereinbarungen, die Grundstücksbewertung mit der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Bonn sowie die Bodenordnung zu nennen.

Quelle: Stadtverwaltung Bonn

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Büroflächen in Bonn weiterhin sehr gefragt

Büroflächen in Bonn sehr gefragt

Büroflächen Miete Büro BonnDer Markt für Büroflächen in Bonn wurde vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren des Bonner Büroimmobilienmarktes und der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung für das Jahr 2015 erhoben und veröffentlicht.
 

Steigende Mieten 2015

Der Bericht zeigt, dass die Mieten für Büroflächen in Bonn im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen sind. Die Spitzenmieten sind laut Marktbericht um 0.50 EUR/m2 gestiegen und lagen bei 18.50 EUR/m2 (2014: 18.00 EUR/m2). Die Durchschnittsmieten sind um 0.39 EUR/m2 gestiegen und lagen bei 12.89 EUR/m2 (2014: 12.50 EUR/m2).

Trotz des geringen Büroflächenumsatzes zeigt die Anzahl der am Markt abgeschlossenen Miet- und Kaufverträge, dass der Bonner Büromarkt wie eh und je sehr gefragt ist. Die meisten Vermietungen erfolgten in der Größenordnung bis 500 Quadratmeter, knapp 72 Prozent der Mietverträge wurden in dieser Größenordnung abgeschlossen“

Weiterhin geringer Leerstand

Der Anteil an leerstehenden Büroflächen im Jahr 2015 lag bei lediglich 2,74 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Leerstand weiter um 0,32 Prozent gesunken. Die Leerstandsquote in Bonn ist im Vergleich zu anderen Büromärkten sehr gering. Der Bürostandort Bonn gilt weiterhin durch seine konstante Vermietungsleistung als sehr stabil und solide.

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Bonner Mietspiegel nicht qualifiziert


Bonner Mietspiegel nicht qualifiziert

Bonner Mietspiegel ungültig Das Amtsgericht Bonn hat den Bonner Mietspiegel in einem laufendem Verfahren kassiert (Aktenzeichen AG Bonn 203 C 79/14). Der Richter argumentierte, dass die Datengrundlage nicht repräsentativ genug für den Bonner Markt sei.  Der bestehende Mietspiegel ist somit nach wissenschaftlichen Kriterien nicht qualifiziert. Der Mietrichter erließ den Beschluss, dass die „ortsübliche Vergleichsmiete“ durch einen Sachverständigengutachten eingeholt werden muss.

Meldung: Generalanzeiger Bonn

Vergleichsmiete der Stadt Bonn.

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Enge Märkte – hohe Immobilienpreise


Enge Märkte – hohe Immobilienpreise

Einfamilienhaus Wohnung Haus Preis ImmobilienpreiseIn den deutschen Großstädten sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren explodiert, eine Stagnation ist nicht in Sicht. Der von den Gutachterausschüssen und Oberen Gutachterausschüssen erstellte neue Immobilienmarktbericht Deutschland 2015 gibt einen transparenten Überblick über den Entwicklung der Märkte. Die Bauwirtschaft kommt der Nachfrage nicht hinterher, die aktuelle Flüchtlingssituation wird sicherlich nicht für Entlastungen sorgen.

Immobilienpreise von Ein- und Zweifamilienhäusern gestiegen

Die Kaufpreise von Häusern legten im zwischen 2009 und 2014 um 3,3 % im Jahr zu. Die Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern war in den Städten bis 2009 nahezu konstant. Die höchsten durchschnittlichen Kaufpreise wurden für Ein- und Zweifamilienhäuser im Jahr 2014 in München (7.200 Euro/m2), dem Landkreis Dachau (4.200 Euro/m2) und Düsseldorf (4.000 Euro/m2) erzielt. Sehr niedrige Wohnflächenpreise von 500 Euro Die Preise von Bauplätzen für Einfamilienhäuser oder Zweifamilienhäuser stiegen von 2009 bis 2014 um jährlich 2 %.

Anstieg der Immobilienpreise von Eigentumswohnungen

Der Preis für Eigentumswohnungen legte zwischen 2009 und 2014 jährlich um durchschnittlich 2,7 % zu. In teuren Lagen legten die Preise um 6 % pro Jahr zu, bei den günstigen Wohnungen blieben die Preise stabil bis leicht rückläufig. Die höchsten durchschnittlichen Kaufpreise für eine Wohnung wurde laut dem Bericht des Gutachterausschusses im vergangenen Jahr in München (4.200 Euro/m2), auf Sylt (3.950 Euro/m2), in Starnberg (3.850 Euro/m2) und auf den ostfriesischen Inseln (3.450 Euro/m2) erzielt.

Interesse an Mehrfamilienhäusern gestiegen

Ein deutliches Plus der Kaufinvestitionssummen gab es auch bei Mehrfamilienhäusern. „Die jüngsten Deals großer Wohnungsbestände zeigen, dass sich der deutsche Wohnungs- und Immobilienmarkt sehr dynamisch entwickelt“, sagte BBSR-Direktor Harald Herrmann. „Private Akteure sind die mit Abstand bedeutendste Gruppe am deutschen Transaktionsmarkt. Neben Zukäufen von Portfolios treiben die jüngsten Übernahmen von Wohnungsunternehmen die Zahlen von gehandelten großen Wohnungsportfolios in die Höhe. Viele Investoren sind bereit, weiteres Kapital in die Hand zu nehmen.“

Weitere Informationen unter http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article149716489/Deutschlands-Grossstaedten-droht-die-Preisexplosion.html sowie http://www.immobilienmarktbericht-deutschland.info/portal/live.php?navigation_id=19682&_psmand=131.

Die Pressemittteilung zum Immobilienmarktbericht Deutschland 2015 finden Sie als PDF unter diesem Link.

Hinweis:
Der Immobilienmarktbericht ist kostenpflichtig. Er kann hier bestellt werden:

www.immobilienmarktbericht-deutschland.info
Preis: 90 €

Herausgeber: Arbeitskreis der Gutachterausschüsse und Oberen Gutachterausschüsse in der Bundesrepublik Deutschland

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Veranstaltungshinweis: Ein Jahr Vergleichswertrichtlinie


Veranstaltungshinweis: Ein Jahr Vergleichswertrichtlinie

Dr.-Ing. Björn Haack wird als eingeladener Gast bei der Podiumsdiskussion

1 Jahr Vergleichswertrichtlinie

in der Immobilienbewertung auf der Intergeo 2015  Rede und Antwort stehen. Wer im Rahmen der neuen Richtlinen zur Immobilienbewertung über Probleme und Erfahrungen mit den Experten direkt disktieren möchte, ist hiermit herzlich dazu eingeladen.

Die Veranstaltung findet statt am

17. September 2015, ca. 10:30 Uhr

im Anschluss an den Vortrag „Die neue Ertragswertrichtline“ (ab 9:30 Uhr).

Ort: Intergeo, Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoninformation und Landmanengment, Messegelände Stuttgart.

Hier finden Sie das vollständige Programm der Intergeo 2015.

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